19.06.18

Eigentlich...

funktionierte die Kommunikation unter uns Mädels gut - eigentlich.
Spätestens am Morgen wurde das Ziel bekannt gegeben und wenn es dann ein *klitzekleiner* Ort war, dann als Orientierung der  nächst größere.
Wir hörten *Lemmer*!
>>>Lemmer bei Wikipedia.

Wir sahen die ersten Regentröpfchen, feinen holländischen Landregen und los ging es.
So ca. 60 km später wurde Rast gemacht auf dem Marktplatz in Lemmer, Fischbrötchen und Frikandel als Stärkung.
Unser Leader Martina schaute in ihre Unterlagen und machte plötzlich ein bedenkliches Gesicht.
Wir sind zu weit, am Ziel vorbei.
Nee...
Doch!

Vorwärts, wir müssen zurück.
Ganz abseits gelegen, schwer zu finden, Landhotel de Ijsvogel in Legemeer.






Zum 1. Mal während der Hollandtour wurde unseren Rädern ein geschützter Schlafplatz angeboten!
Ein Tisch reserviert und dann wieder einmal lecker gegessen.


Fluffige Pannacotta als Dessert




 - oder Eis!


Ausgezeichnet!

Völlig unnötig wurde in der Nacht der letzte Radtag von uns *Mitfahrerinnen* mit Hilfe von Google zusammengestoppelt.
Ihre Führungsqualität stellte Martina unter Beweis in dem wir ohne Zweifel und Verfahren am 
Transportauto in Kampen landeten.
Sie kann es!

Ganz herzlichen Dank!



Ein Lilienfeld auf der letzten Etappe.
Was wäre Holland ohne Blumen...

18.06.18

Kulturhauptstadt Leeuwarden

als Programmpunkt!
Doch noch sind wir nicht dort...
Zuerst eine Reise mit dem Boot über das Ijsselmeer nach Stavoren - mit Sonne.
Sonnenschutzfaktor 50!

In Friesland dann direkt ins Vergnügen, wir sahen und hörten es, ohne es zu wissen...
>>Schnepfen, Vögel, Natur!
Viel Natur, plötzlich standen wir auf einer Minifähre (Gastmeer), zum Glück war sie dort - sonst wären wir im Wasser gelandet ;).
Einfach zu schnell...
Umso entspannter war die Kapitänin, begeistert erzählte sie voll Stolz von Leeuwarden, von ihren Blumen :) und bewies ihre Fertigkeit.
Höher wurden unsere Erwartungen!

Statt einer Stadt mit Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Kunstverständnis landeten wir in einem unpersönlichem Hotel, danach auf dem Weg zum Restaurant gab es einen Sturz mit dem Rad auf den Klinkern, dank Schutzhelm nur Abschürfungen und Stoffschaden.
Auch der Italiener wurde zur Enttäuschung, keinen Martini, keinen alten Genever.
Chiau Bello!
Im Gedächtnis blieb der dicke, schiefe Turm und die hochgeklappten Fußwege.

Ausgeschlafen sah es am nächsten Morgen etwas anders aus!
Fotografierend standen wir an einer Graffitiwand und wurden angesprochen, aha ein Reporter von der Zeitung. Die Erklärungen zu den Kunstwerken waren notwendig sonst hätten wir es als Bestand nicht als Kunstakt empfunden.


Die Fotos werden (hoffentlich) nachgereicht, mein bisher genutztes Programm ist wegen eines Virus nicht ladbar.
Also aufs Rad und weiter nach *Legemeer* durch die friesische Provinz, weit weg von der *Amsterdamlichen Rücksichtnahme und Freundlichkeit* gegenüber den Radlern.

16.06.18

Ziel Enkhuizen

Also nochmals mit dem Rad und Geschick durch Amsterdam...
Lt. Google Maps:
Das Radfahren gehört zur Stadtkultur, sodass das Stadtbild von zahlreichen Radwegen geprägt ist.
Und - auf ihrer Route ist eine Fährverbindung!


Mit dem kostenlosen Boot über die Buitenijssel nach Amsterdam-Nord und weiter nordwärts.








Kurzer Stopp an einem Hundeplatz und Blick auf die Gewächshäuser aus denen unsere Tomaten und Gurken kommen.
Vom Deich war die Sicht  noch weiter als ohnehin bereits ;).
Eine teils schöne Strecke direkt am Ijsselmeer, es wurden insgesamt 90 km mit Gegenwind!



 Als Enkhuizen in Sicht kam waren wir froh und hungrig.
Unser Hotel!

Enkhuizen - die mittelalterlich anmutende Hafenstadt mit historischen Bauten am Ijsselmeer.
Die ausgiebige Erkundung sparten wir für den nächsten Morgen auf und fanden vorerst >>>die drie haringhe!

Vorzüglich haben wir dort *gespeist*!