03.09.26

Verdient!

 

Bereits den Nachtisch als Vorspeise. ;)
Wenn mich auf dem Weg schon die Klappbrücke mit einem unfreiwilligen Stopp ausbremst und mir dann zum Trost im Überfälligregal holländischer Vla entgegenleuchtet, ist die Freude über die erworbenen Lebensmittel gleich doppelt so groß.

Doch dann setzte erst einmal feiner Nieselregen ein und die Klappbrücke – na ja, wieder einmal … ;).

Im Haus vor dem Fahrstuhl verdächtig lange Wartezeit und dann darin ein ganzer Wandschrank in Einzelteilen und zwei gutwillige aber teils ungeschickte Umzugshelfer ;).



Mit dem vollen Rucksack und einem zusätzlichen Beutel war ich keine Hilfe. Doch dann hatte ich mir meine Belohnung verdient, gezuckerte Johannisbeeren mit Vla.


02.09.26

Herbstliche Spätsommerhimmel

 


...mal grau in grau!


Frühmorgens an der Klappbrücke.


Himmel über der Wohnanlage Weserterrassen.

31.08.26

Erinnerungen...


Den Erinnerungen an die ersten Äpfel des Jahres konnte ich auf dem Wochenmarkt in Geestemünde nachgeben.

Augustäpfel und Gravensteiner – diese Früchte, bei denen beim Anbeißen der Saft am Kinn herunterläuft: einfach köstlich! 


Abschreckend liegen noch Lageräpfel in der Schale. ;)


Leicht fiel die Erinnerung an das leckere Frühstück bei Ola Marcia – dank der dort gekauften Kürbismarmelade.

Kürbis ist sonst nicht unbedingt mein Gemüse, aber auf portugiesische Art zubereitet: sehr fein! :)




Am Sonnabend waren noch ausgiebige Wanderungen möglich, kleine Deichrunde und zusätzlich der Park in Speckenbüttel.








Der Sonntag war verregnet – aber dafür gab es emotionale Erinnerungen an eines meiner Kurzzeit-Vize-Kinder.

Da gab es plötzlich ein kleines weibliches Wesen in unserer ansonsten so maskulinen Familie. Auf Autofahrten wurde gesungen, eine ganz andere Art von Freizeit zog bei uns ein, und unsere Tage waren voller Lachen und Fröhlichkeit.

Dabei entdeckte ich mich selbst noch einmal als Kind – mit meinen eigenen Bedürfnissen. In der Nachkriegszeit wurde so manches gedeckelt: all das, was ein Mädchen nicht macht und nicht darf, Erwartungen erfüllen, angepasst sein und funktionieren …

Und dann plötzlich dieser Inbegriff von Lebendigkeit und Fröhlichkeit in unserem Haus. 

Ich schließe mit den Worten eines befreundeten Pastors, die er einst an mich richtete und die ich nun an Dörte weitergeben möchte:

„Der liebe Gott möge dir deine Spontaneität erhalten!“