>>>Der Bonze des Humors!
Fast hätte ich ihn nicht gesehen - seit langen Zeiten vertraut und immer der erste Anlaufpunkt bei einem Besuch in Worpswede.
Über den Winter steht er zum Schutz vor den Unbilden der Natur in einer Schutzhütte.
Die >>>Grosse Kunstschau war der nächste TOP!
Weiter *gelaufen* zum >>>Barkenhoff, das Gesamtkunstwerk von Heinrich Vogeler mit der Ausstellung Menschenbilder von Paula Modersohn-Becker.
Danach vorbei an der Käseglocke, über den Parkplatz, vorbei an der Gold- und Silberschmiede Uphoff und weiter zum Friedhof mit dem Grab von Paula Modersohn-Becker.
Zum Abschluss Abendessen im zur Stimmung passenden >>>Bahnhof Worpswede!
Gerne machte ich die Führung für meinen Enkelin, sie hatte schon länger angefragt und dieser Frühlingstag war optimal geeignet. Vor Jahren hatten wir bereits die Aussichtstürme in der Gemarkung besucht und waren zum Niedersachsenstein gewandert.
Am Sonnabend wurden es über 13.000 Schritte.
Gestern auf dem Geburtstag vom jüngsten Enkel hab ich mich dem Spaziergang nicht angeschlossen :).

Das Museum in Worpswede würde mich auch interessieren. Schade, dass es so weit entfernt liegt. Um alles dort zu erfassen, braucht man sicher eine Jahreskarte. Zum Trost habe ich mir einst das Buch "Mythos Heimat: Worpswede und die europäischen Künstlerkolonien" gegönnt. Der Band stellt rund 25 Künstlerkolonien aus ganz Europa vor - von Pont-Aven in der Bretagne über das britische St Ives bis zu Ascona am Monte Verità. Faszinierend. Damals war es sehr teuer, heute bekommt man es gebraucht sehr günstig.
AntwortenLöschenEin schönes, interessantes, ausgefülltes Wochenende. Geballte Ladungen Gefühle, wunderbar!
Hab eine schöne Woche, liebe Kelly! Grüßle, Andrea
Worpswede ist ein Künstlerdorf, auf Schritt und Tritt Konfrontation mit der Kunst - inmitten einer einmaligen Natur.
LöschenDazu gehörten auch ländliche Gerüche, Mist und Jauche war unterwegs ;).
Um dein Buch beneide ich dich, reinschnuppern in die Vielfalt von Kunst und Kultur. Große Reisen unterbleiben allerdings nun und ich nehme aus der Region alle Möglichkeiten wahr.
Herzlichen Dank und dito!
Dann sitzt er also noch in seiner Holzhütte und freut sich dort über das Glück, in Worpswede zuhause zu sein :-). Wo man sein sonniges Wesen zu schätzen weiß und den Sandstein aus dem er gemacht ist im Winter vor den Unbillen der Witterung schützt.
AntwortenLöschenWir waren gestern in deine Richtung unterwegs und auf der Autobahn sehe ich immer das Schild, das auf Worpswede hin weist, das Schild mit dem Barkenhof. Kam gleich wieder auf meine Liste wo ich nochmal hin möchte. Von den Worpswedern schätze ich Heinrich Vogeler am allermeisten. Und wenn man den Barkenhof besucht hat passt der Bahnhof als Restaurants zum dinieren ganz ausgezeichnet. Ein Sonntag, den ich auch geschätzt hätte. Wie schön, dass du ihn mit deiner Enkelin erleben durftest.
LG Christiane
Einen Augenblick war ich entsetzt - wo, wo ist er...
LöschenDiese fröhliche Begrüßung gehört für mich zum Worpswedebesuch dazu, am liebsten hätte ich ihn für den Frühlingstag befreit.
Heinrich Vogeler ist auch mein Favorit!
Gerade bei Vogeler ist diese Verbindung aus Kunst, Lebensreform und später auch politischem Engagement wirklich außergewöhnlich. Viele bewundern ja nicht nur seinen Jugendstil, sondern dass er versucht hat, seine Ideen tatsächlich zu leben – vom Künstleridyll bis zur sozial geprägten Gemeinschaftsvision.
Persönliche Begegnungen machten mir Worpswede lieb, so lernte ich in meinem Heimatort die *rote Marie* und ihren Mann den Maler Walter Hundt kennen, in der Schulzeit gab es Führungen im *Haus im Schluh* und ein Bruder der Lehrerin werkte in der Käseglocke.
Es war ein Tag mit Blick in meine Kinder- und Jugendzeit.
Lieben Gruß!
Jetzt willst du es aber wissen, liebe Kelly. Wie viele Gewaltmärsche planst du noch in der nächsten Zeit? Willst du deinen Körper aufbrezeln für die nächste Untersuchung? :)
AntwortenLöschenWorpswede hätte ich bei meinen Aufenthalten in Niedersachsen auch gerne besucht, hat sich aber nicht ergeben - kein Interesse der Begleitung, leider. Und von NRW aus ist es zu weit.
Aber ich habe ja dich, um ein bisserl was drüber zu erfahren!
Lieben Gruß
So über den Tag verteilt war es nicht zuviel an Schritten, für liebenswerte Ziele ist es mir nie zu weit.
LöschenDazwischen gibt es immer Ruhetage, auch bei den großen Radtouren gab es schöpferische Pausen.
Wunderbare und interessante Orte gibt es überall und mit Vorhaben sollte man sich nicht überfordern. Es sollten seltene, geschätzte Höhepunkte im Leben sein, keine Jagd nach ständig neuen Reizen oder künstlich erzeugter Aufregung.
Lieben Gruß!