10.07.26

Aufräumen...

Es fällt mir schwer, mich von Dingen zu trennen. Es sind zwar nur tote Sachen, doch all die Erinnerungen, die daran hängen, machen sie wertvoll.

Der Briefwechsel mit der Partnerkirchengemeinde - damals vor der Wende und danach - oder Grüße von zufälligen Bekanntschaften sind nun bereit für die Fabrik, die die Wolken macht. So nannte ein Nachbarskind die Müllverbrennungsanlage.



Dazu kommen Erinnerungen aus dem Urlaub, Eintrittskarten besonderer Ereignisse, alte Stadtpläne und Wanderkarten - alles inzwischen überholt...

Auszeichnungen, Zeugnisse, Betriebsanleitungen und Verträge, auch das kann alles weg.


Ganz schnell bevor ich es mir überlege :).


2 Kommentare:

  1. Ja, liebe Kelly, das ist immer eine schwere Entscheidung. Mir gehts auch so, kann mich nicht entscheiden.
    Da ich schon jahrzehntelang Tagebuch schreibe, kommen da auch viele "Erinnerungsstücke" rein. Somit wird die Sammlung immer größer und selten kleiner.
    Liebe Grüße
    Traudi

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  2. Mir geht es auch so, liebe Kelly, auch ich kann mich einfach nicht von Dingen trennen, mit denen ich etwas Gutes verbinde, vor allem natürlich schöne Erinnerungen. Ich hab sogar die Kleidung meines Mannes erst nach sieben Jahren entsorgt. Das glaubt kein Mensch, aber es war so. Ich wollte und konnte den Schrank vorher einfach nicht öffnen.
    Mein kleines Häuschen ist voller liebevoller Erinnerungen und so lange sie hier ihren Platz haben, werde ich mich auch nicht von ihnen trennen. Sollte je der unvermeidliche Zeitpunkt kommen, dann ist es immer noch früh genug. Die Emotionen haben mein Leben geprägt. Als Hochsensible waren sie mir wichtiger als alles materielle. Vielleicht kannst du mich verstehen.
    Aber ich sollte vielleicht auch mal prüfen, was noch diesen emotionalen Wert hat und was nicht, und Letzteres auch mal wieder zur Wolkenfabrik bringen.

    Ein lieber Gruß zu dir,
    Andrea

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