16.09.26

Alles erledigt...

Mit dem Hafenliner nach Geestemünde, dort zur Bank, Bäcker und zum Obstbauern auf dem >>>Wochenmarkt Geestemünde.

Zufällig kam ich an einem Fleischstand vorbei, und mein Blick fiel auf das Hackfleisch in der Auslage. War ich doch lange in dem Glauben, es sei wegen seiner schnellen Verderblichkeit nicht erlaubt.

Hackfleisch ist schließlich ein hygienisch besonders sensibles Lebensmittel und bietet durch seine lockere Oberflächenstruktur und den hohen Eiweißgehalt einen idealen Nährboden für die Vermehrung von Krankheitserregern wie Salmonellen.

Da nun alle Bedingungen erfüllt waren, erlaubte ich mir 500 g von der Landschlachterei Wiese.

Jetzt ist es 9.30 Uhr, und es bleibt noch genug Zeit, über den Verwendungszweck nachzudenken. :)



8 Kommentare:

  1. Also was Hackfleisch betrifft, bin ich sehr kritisch. Ich kaufe immer 1 oder 2 Kilo Schweine- oder/und Rindfleisch und lasse es zuhause durch den Fleischwolf. Dann wird es portionsweise eingefroren.
    Ich kann die Leute nicht verstehen, die Hackfleisch beim Discounter kaufen...
    Da bin ich mir nicht sicher, wie viele Stunden es dort im Regal liegt. Und die Qualität?

    Liebe Grüße
    Traudi

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    1. Es ist bestimmt die einzig richtige Art der Herstellung, doch bis sich ein Fleischwolf bei mir amortisiert – vom Platzbedarf mal ganz abgesehen …

      Ich komme noch aus der Zeit, in der das Hackfleisch beim Schlachter frisch gemacht wurde. Die verpackte Ware hat mir die Freude daran, trotz Bio, verdorben.

      Selten kaufe ich Fleisch. Gestern war es wohl ein nostalgischer Rückfall … :)
      Lieben Gruß!

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  2. Ich habe Glück, hier in der Nähe einen Metzger zu haben, zu dem ich zu Fuß hinlaufen kann. Hackfleisch lässt er immer ganz frisch durch den Wolf beim Kauf. Außerdem steht dort ein Schild "Unser Hackfleisch kann roh verzehrt werden!" Wobei ich das noch nicht ausprobiert habe. Ich kann mich nur an alte Zeiten erinnern, in denen ich sogar in einem Restaurant Tatar bestellt habe. Würde ich heute nicht mehr tun. Auf jeden Fall liebe ich es ... ob in der Lasagne, Chili con Carne, als Frikadellen und und und ... lecker.
    Und was hast du daraus oder damit gemacht, liebe Kelly?

    Hab einen schönen Tag!
    Liebe Grüße,
    Andrea

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    1. Mein Tag gestern war wunderbar. Ich war eingeladen, und in Familie mit Kindern am Tisch schmeckt es doch besonders gut. Es gab Lasagne, dazu Gurkensalat.

      Am Tag davor hatte ich mir Hackbällchen auf toskanische Art gemacht und noch 200 g Hack eingefroren.

      Warum und seit wann ich so heikel mit Fleisch bin, habe ich noch überlegt. Ob es wohl seit dem Studium meines Vaters zum Fleisch- und Trichinenbeschauer so ist? Die Fotos in den Büchern waren jedenfalls zum Abgewöhnen.

      Ein Hoch auf jede Fleischerei mit frischem Hack und Mett! :)
      Liebe Grüße!

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  3. Ich kenne das auch noch, dass man am Tresen das Hackfleisch frisch gemacht bekam. Nicht überall. Mittlerweile liegt das meiste im Kühlregal, unter Schutzatmosphäre abgepackt. Anfangs war ich auch skeptisch, habe allerdings noch nie Probleme gehabt. Man muss nur sehr genau auf das Verpackungs- und Ablaufdatum achten. Bei uns gib es öfter mal eine Frikadelle :-).
    LG Christiane

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    1. Speziell Biofleisch bekomme ich im Supermarkt leider nur abgepackt. In der Pfanne wird es beim Anbraten dann oft zu einer wurmähnlichen Masse – diese Konsistenz gefällt mir überhaupt nicht.

      Dabei ist mir Fleisch, wenn es nicht mehr als solches zu definieren ist, also Hack, noch am liebsten. Frikadellen gehörten schon immer zu meinen Lieblingsfleischspeisen.

      Die Zubereitung allerdings nur mit viel Abstand und möglichst maschinell, um ja nicht den Fleischgeruch in die Nase zu bekommen. Ich weiß, ein mittelschwerer Fall … :)
      Liebe Grüße!

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  4. Sparköchin17.09.26, 20:35

    Leider muss ich sagen, dass ich beim Faschierten zu wenig heikel bin. Wenn es abgepackt ist, hat es ein Verbrauchsdatum, und bis dahin verwende ich es. Allerdings nur Bio-Qualität.
    Der große Supermarkt hat Bio-Faschiertes auch offen, aber nicht frisch gewolft.
    Vor einem Jahr hat das Kind, weil das Faschierte die Vorgabe war, eine kleine Quiche gebastelt. Dazu hat es das Fleisch mit viel Zwiebel und Rosmarin angebraten, abkühlen lassen, gut gewürzt und auf einen Mürbteig verteilt. - Ha! Ob in der erkalteten Fülle auch noch ein Ei drin war oder ob ein Guss aus Ei und Obers drüberkam, weiß ich jetzt gar nimmer.
    Mit Salat und Kräuterrahm war das gar nicht so schlecht ...
    Lieben Gruß!

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    1. Ein Thema, das ich eigentlich vermeiden wollte. ;)

      Einmal bin ich tatsächlich am Fleischstand ohnmächtig geworden …

      Dabei kann man gerade mit Hackfleisch so viele wunderbare, gut gewürzte Gerichte zaubern. Gänzlich ohne Fleisch kann ich allerdings sehr gut leben. Sollte ich beim Essen auf eine Zutat verzichten müssen, wäre es das Fleisch.

      Als Flexitarierin lebt es sich aber angenehmer – speziell als Gastin bei Einladungen. :)
      Lieben Gruß!

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