Die Zeit der Gartenpflege wird in der nächsten Woche wieder kommen. Zurzeit übernimmt das der Wettergott.
Den sprichwörtlichen grünen Daumen habe ich zwar nicht, dennoch würde ich jede Pflanze bedauern, die eingeht.
Unvergesslich sind für mich einige Bäume – Bäume, die es heute nicht mehr gibt.
Da war die uralte Eiche an meinem Elternhaus. Sie wurde gefällt, und ich kann heute nicht mehr nachfragen, warum.
Und dann ist da noch das Bild des großen, wilden Kirschbaums in voller Blüte vor einem dunklen Gewitterhimmel.
Diese Erinnerung ist bis heute lebendig.

Mit diesem Thema triffst du bei mir voll ins Schwarze, liebe Kelly. Oder besser gesagt mitten ins Herz. Wie vielen wunderbaren Bäumen ich schon nachgetrauert habe, ich kann sie längst nicht mehr zählen. Und wie oft war es völlig sinnlos oder aus egoistischen Gründen.
AntwortenLöschenGanz schlimm sind natürlich auch dieses Jahr wieder die vielen Waldbrände. Es blutet mir das Herz. Aber selbst hier in den Gärten sieht man so viele Bäumchen verkümmern, dabei würden ein paar Gießkannen jeden Tag genügen.
Das Thema Bäume ist unerschöpflich ...
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße,
Andrea
Oh ja – die Waldbrände. Früher schienen sie weit weg zu sein, heute kommen sie uns immer näher.
LöschenEine Cousine lebt in Spanien und hat noch gestern ganz unbeschwert von einem Dorffest berichtet. Hoffentlich bleibt ihre Region verschont.
Ein großes Waldgebiet zum Wandern in der Nähe wäre eigentlich ein Traum. Heute genügen mir allerdings die Parks und Grünanlagen. Mein früherer Traum von einem Försterhaus in Franken könnte unter den heutigen Bedingungen mit Hitze und Waldbrandgefahr fast schon zum Albtraum werden.
Lieben Gruß!
Erinnerung an Bäume ... vor allen Dingen der alte Marillenbaum mit den Ananasmarillen. So viel Obst von einem Baum. Ich als Kind habe das geliebt, meine Mutter als die Verarbeiterung hat ihn gehasst.
AntwortenLöschenAn zwei riesige Kirschenbäume erinnere ich mich, und an einen riesigen Baum mit großen Papiernüssen, konntest du mit einer Hand aufdrücken. Oma ließ ihn umschneiden, die Sorte ist heute nicht mehr zu bekommen.
Um den Regen beneide ich euch.
Hab einen schönen Sonntag!
Unser Obstgarten war ebenfalls ein Traum. Dort gab es nahezu alle erdenklichen Apfelsorten. Mein Vater hat diese Tradition fortgeführt und immer wieder neue Bäume gepflanzt.
LöschenBei uns sollten es auf Wunsch meines Mannes Kirschbäume sein. Außerdem hatten wir einen Gravensteiner Apfelbaum – alles mit eher mäßigem Erfolg. Die Stare und Wespen waren oft schneller als wir. 😉
Von einem Baum mit Papiernüssen habe ich allerdings noch nie gehört.
Marillen waren hier früher praktisch unbekannt. Aprikosenmarmelade gab es zwar, aber die Früchte selbst sieht man heute überall in den Obstabteilungen der Geschäfte.
Ja, der Regen … wenn es erst einmal genug geregnet hat, hört er auch wieder auf.
Und wenn ich könnte, wäre ich gerne Wolkenschieber. Dann hätte mein Kopfbarometer endlich einmal Ruhe. 😊
Lieben Gruß!
Manche Bilder prägen sich ein. Bei mir ist es ein Walnussbaum hinten im Garten den mein Vater und mein Onkel gefällt haben. Warum weiß ich auch nicht aber jetzt habe ich selber einen im Garten. Der bräuchte auch Zuwendung - die Nüsse werden immer kleiner. Nur weiß ich nicht, was ich ihm gutes tun kann. Die Eichhörnchen haben sich über die Nüsse noch nicht beklagt und pflanzen überall Walnussbäume.
AntwortenLöschenLG Christiane
Gepflanzt hatten wir an unserem ersten Haus einen Walnussbaum. Er sollte das Luftungeziefer fernhalten – von dem es heute leider ohnehin kaum noch etwas gibt.
LöschenMit unserem Baum hatten wir allerdings kein Glück. Hat es bei euch besser funktioniert?
Das Kopfkino mit den pflanzenden Eichhörnchen gefällt mir richtig gut. 😊
Eine alte Geschichte erzählt von der waldreichen Strecke zwischen Bremen und Bremerhaven. Angeblich konnte dort ein Eichhörnchen von Baum zu Baum den ganzen Weg zurücklegen. Ob sie stimmt oder nicht – eine schöne Vorstellung ist es allemal.
Einige Jahre habe ich in Osterholz-Scharmbeck direkt am Stadtpark gewohnt. Bei Sturm war mir unter dem Dach manchmal schon etwas mulmig. Andererseits ist ein Mischwald glücklicherweise weit weniger feuergefährdet als reine Nadelwälder.
Fragen bei Baumfällaktionen waren damals allerdings nicht besonders willkommen. Vielleicht hat sich die Einstellung der Verantwortlichen inzwischen geändert und man freut sich heute über jeden einzelnen Baum.
Lieben Gruß!
Viele Menschen erinnern sich an besondere Bäume in ihrem Leben. Warum? Vielleicht weil diese Bäume meist alt und stark waren. Weil sie Mittelpunkt waren. Vielleicht auf einem Marktplatz oder vor dem Elternhaus. So wie bei dir.
AntwortenLöschenAuch ich habe einen besonderen Baum. Er steht noch immer, wie in meiner Kindheit, vor dem Rathaus meines Geburtsortes. Es war eine stattliche Linde mit einer Bank drumherum. An warmen Sommertagen dufteten die Lindenblüten über den ganzen Platz.
Liebe Grüße Anette
In meiner damaligen Kreisstadt gibt es die Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Eiche auf dem Marktplatz – mit einer Sitzbank rund um den mächtigen Stamm.
LöschenIn unserem Dorf gab es sehr viel Wald, dort war rund um alles groß und grün. Für uns Kinder war das der ideale Abenteuerspielplatz.
Als einige große Eichen an einer Weide – vermutlich als Feuerholz – gefällt wurden, haben wir einen ganzen Feriensommer in ihren Baumkronen geklettert und Tarzan gespielt. An diese Zeit denke ich bis heute gerne zurück.
Lieben Gruß!
Was für ein wahrer Spruch liebe Kelly. Blumen im Garten und auf der Wiese sind schön und manchmal tut es mir echt leid, wenn sie gepflückt werden.
AntwortenLöschenÜberall hat man Töpfe und Schalen und Ampeln, jedes Jahr wird alles neu bepflanzt, es wird gegossen und gehegt und gezupft. Eigentlich nur, damit wir es ein wenig schöner haben. Die Blumenverkäufer freut es :-)
Aber jedes Jahr überlege ich, wie man es anders machen könnte. Nicht immer ans Gießen gebunden sein, einfach nichts tun müssen. Geht leider nur bei Pflanzen in der Erde, die damit klar kommen. Klimawandel sag ich da nur, eines Tages werden wir Kakteen und Palmen im Garten haben :-)
Liebe Grüße von Kerstin.
Oft ist schon die Menge des Gießwassers ein zusätzliches Problem.
LöschenNicht nur das Ertränken der Pflanzen sollte man vermeiden – auch die Sorge um unser Trinkwasser stimmt mich nachdenklich.
Der Buddha-Spruch sagt so vieles mit wenigen Worten und hat mich sehr berührt.
Lieben Gruß!