27.07.26

Ursache!

 


Alles ist erklärbar!

Wenn mir die Regenwolken auf den Augen liegen, balanciert meine Stimmung auf einem dünnen, gespannten Drahtseil. Zum Glück kommt nach jedem Regen auch wieder helleres Wetter – draußen und meistens auch im Kopf. 🙂



Baumgedanken gab es bei uns auch – und so begann alles im Jahr 1970.
Eine österreichische Schwarzkiefer sollte das kahle Bild im Neubaugebiet Stotel beleben. Dazu pflanzten wir eine zarte Birke.




Ein Gärtner meinte damals allerdings, das sei keine glückliche Wahl, denn Birken würden „alles kaputt machen“.
 Birken gehören für mich zu den schönsten Bäumen – leicht, anmutig und mit einem ganz besonderen Charme.


Viele Jahre später pflanzten wir eine Birke an die vordere Ecke des Grundstücks. Dort entwickelte sie sich prächtig.

Die ursprünglich neben der Kiefer geplante Birke dagegen kümmerte vor sich hin. Schließlich machte sie einer kleinen Quelle mit Umwälzpumpe und einem Blumenbeet Platz.



Als wir das Haus verkauften, musste später leider auch die Schwarzkiefer weichen. Das hat mir sehr leid getan – schließlich war sie von Anfang an ein Teil unseres Gartens und hatte ihn über viele Jahre geprägt.

9 Kommentare:

  1. So sehr ich mir Regen wünsche, ich darf gar nicht an die graue Zeit denken. Das wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
    Leider wird auch die Trockenheit von Jahr zu Jahr schlimmer. So gingen in meinem Garten eine große Tanne und eine Föhre ein. Das war so traurig, denn besonders die Tanne war im Winter immer so schön, wenn sie schneebedeckt war und ich sie beim Blick aus dem Fenster sehen konnte.
    Einen Apfelbaum holte der Lothar. Inzwischen gibt es den Ahorn und die Hainbuche, die gerade wie im Herbst ihr Laub fallen lassen. Aber noch halten sie tapfer durch.
    Eine wunderschöne Birke stand vor Nachbars Haus, der den Samen nicht mochte. So war eines Tages der Treffpunkt vieler Krähen dahin. So viele Jahre gewachsen, zarte grünen Blättchen tanzten an den dünnen Zweigen im Wind ... ich liebte es.
    Wohin der Starrsinn der Menschen führt, sehen wir ja jetzt wieder. Die Natur rächt sich.
    Baumgeschichten kenne ich unzählig viele. Von der Kindheit bis heute, schöne und traurige.
    Komme gut in die neue Woche, liebe Kelly!

    Liebe Grüße,
    Andrea

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    1. Das ist aber schon extrem, wenn im eigenen Garten Bäume der Trockenheit zum Opfer fallen.

      Erschreckend finde ich auch den Dürremonitor mit seinem deutlichen Nord-Süd-Gefälle. Hier im Norden beschäftigt uns dagegen eher die Sorge vor zu viel Wasser und die Frage, wie lange unsere Deiche den Belastungen standhalten.

      Wie unterschiedlich die Sorgen je nach Region doch geworden sind.
      Lieben Gruß!

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    2. Dass eine hohe Tanne ganz plötzlich vertrocknen könne, damit haben wir niemals gerechnet. Als wir es erkannten, war es schon zu spät. Vermutlich hätten wir sie ohnehin nicht retten können.

      Ja, der Sommer ist auch zweigeteilt. Im Norden eher frisch, im Süden die extreme Hitze und Trockenheit. Die Frage ist, wie geht es weiter ...

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  2. Sparköchin28.07.26, 08:27

    Die Schwarzkiefer ist grundsätzlich ein wunderschöner Baum. In meinem Garten würde ich sie nicht haben wollen, weil sie ganzjährig Schatten macht. Und die Größe ist fürs Stadtgebiet nicht so gut geeignet. Trotzdem gab es auch in der Wohnanlage, in der ich groß wurde, einige Exemplare.
    Birken sind vom Wuchs und von der Nutzbarkeit her die bessere Wahl, allerdings haben unsere auch sehr viele Samen geworfen, so dass es in der Gegend viele Sämlinge gab. Sogar auf meiner Terrasse in den Fugen der Platten wucherten sie.
    Meine erste Wahl sind auch als Hausbaum die Obstbäume ...
    Schön, dass es dir wieder besser geht!
    Lieben Gruß

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    1. Es war eigentlich ganz anders gedacht. Eine Schirmtanne war das Vorbild. Wir kauften extra eine schief gewachsene Kiefer, doch sie hatte ihren ganz eigenen Willen: Mit den Jahren wuchs sie kerzengerade und wurde wunderschön.

      Damals, im letzten Jahrhundert, herrschte in den Gärten noch ein erstaunlich vielfältiges Leben. Vögel, sogar Buntspechte, waren dort zu Hause, und Eichhörnchen waren keine Seltenheit.

      Die Birke wurde zum Zufluchtsort für unsere erste Fundkatze. Mit den Bäumen, die wir pflanzten, kamen gelegentlich sogar essbare Pilze in den Garten.

      Die Obstbäume standen an der Seite des Grundstücks, drei weitere hinter dem Haus am Gemüsegarten. So hatte alles seinen Platz bis zum Jahre 2000!
      Lieben Gruß!


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  3. Die Schwarzkiefer ist aber auch mächtig groß geworden. Wir haben anfangs (extra für die Weihnachtsbeleuchtung) eine kleine Tanne vorm Haus gepflanzt. Es blieb nicht bei klein, wir haben sie fällen lassen als sie Haushöhe erreicht hatte. Eine große Birke haben wir auch stehen. Die Wurzeln reichen sehr weit in den Garten.
    Das Wetter scheint besser zu werden - allerdings droht man uns schon wieder mit sehr hohen Temperaturen. Angenehm temperierte Wohlfühlwetterlagen scheinen die Ausnahme zu werden.
    LG Christiane

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    1. Dank der Beschriftung auf der Rückseite konnte ich das Foto auf das Jahr 1983 datieren – ich habe extra nachgesehen. 😊

      Später hatte sich im Garten noch einiges verändert. Am Zaun kam eine Hecke aus Krummholzkiefern hinzu, als die Gefahr durch tollkühne Fußballer langsam kleiner wurde. 😉

      Von so angenehmen Wetterlagen, bei denen man morgens die Garderobe für den ganzen Tag sicher planen kann, kann ich hier allerdings nur träumen.
      Lieben Gruß!

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  4. Hallo liebe Kelly. Auf der Spitze unseres Grundstückes haben wir auch eine Schwarzkiefer stehen. Gepflanzt als ganz winziges Bäumchen, gezogen im Topf durch den Schwiegervater. Heute ist sie groß und wird wohl eines Tages auch weichen müssen.
    Barometer haben wir auch ein altes, es fehlt das Gehäuse. Der Schwiegervater wollte mal eins bauen (war gelernter Stellmacher), aber es ist nie geworden.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

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    1. Im Elternhaus gab es immer ein Barometer. Das vorsichtige Anklopfen daran meine ich noch heute manchmal zu hören. Danach richtete sich in der Landwirtschaft oft der Tagesablauf.
      Heute sehen und hören wir täglich den Wetterbericht im Fernsehen – mit allen Vorhersagen und ihren möglichen Auswirkungen.

      Alles Gute für deinen Baum und für die Zukunft!
      Lieben Gruß!

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