30.01.18

lecker!

Mandel-Birnen-Auflauf

Ein Dessert zum dahinschmelzen...


Als Zufallsküchenknipser bedauere ich zum ersten Mal die fehlende Aufbereitung und Präsentation.
Ob und wie es ein Erfolg wird, stand im vornhinein nicht fest und es sollte heiß gegessen werden und das Vanilleeis hätte sich nicht lange gehalten.
Doch - jetzt gehe ich auf Suche nach dekorativen Tellern, Tischsets, Bestecken und Tischen ;).
Keine Angst, das Essen wird nicht zur Nebensache.

26.01.18

Aktualität...

Bereits gestern aus dem Wintertrauma gekrabbelt wurde mein Programm für heute  - ja wie?
Verworren?
Grundsätzlich purzel ich vom sogenannten Zwetschgenbaum ins Gemüsebeet, doch nun klare Gedanken zu meinen Bücherstapeln fassen, gelingt mir nicht.
Vielleicht mehr als notwendig verfolge ich im Fernsehen politische und gesellschaftliche Themen, gestern Panorama im öffentlich, rechtlichen Fernsehen.

>>>daserste.ndr.de/Panorama

Gibt es nur einen grundsätzlichen Weg?
Will die Gesellschaft entweder Marktradikalismus oder Solidarität?

...und dann zum Schluss:
Die erschreckenden Antworten bei dem Preisausschreiben 1934 in ihrer Aktualität!
Es hat mich um den Schlaf gebracht.

Dabei hatte ich körperliche Erholung nach dem Umräumen nötig, Arbeit mit Büchern beansprucht nicht nur den Kopf, ich erinnerte mich an den Job im Kaufhaus, nur Jeans sind schwerer...

Die noch immer vorhandenen Bild- und Nachschlagewerke waren auf dem Boden gestapelt und nun gesichtet und sortiert - nach Größe ;).

Nur ein klitzekleiner Teil der Sammlung von Kochbüchern.

Das Beste!

Zurück zur aktuellen Problematik, geprägt von einer anderen Zeit - 
von der kaisertreuen Oma, die sich von ihrer kleinen Witwenrente ein Buch über Konrad Adenauer leistete,
von einem Vater, der im *Dritten Reich* seine Ideale vermittelt bekam und sich dem Wirtschaftswachstum ergab, den Erhalt in der Weiterführung des ererbten Hofes sah und auch da scheiterte.
Es ist nicht leicht...

19.01.18

Friederike ist fort




hat uns nur gestreift, es reichte nicht einmal zum Schneemann.
Da es hier nicht stürmte war ich natürlich draußen um etwas vom Winter zu spüren.
Hoffentlich könnt ihr nun alle bald das Wochenende genießen und habt keine furchtbaren Erinnerungen an diese Winterdame.



Steh, Schneemann, steh!
Und bist du auch von Schnee,
So bist du doch ein ganzer Mann,
Hast Kopf und Leib und Arme dran,
Und hast ein Kleid, so weiß und rein,
Kein Seidenzeug kann weißer sein:
Du stehst so stolz und fest und breit
Als wär‘ es für die Ewigkeit. –

Steh, Schneemann, steh! –
Wenn ich dich recht beseh‘:
So fehlt dir nichts auf weiter Welt
Du hungerst nicht, sorgst nicht um Geld.
Ich glaub‘ auch, daß dich gar nichts rührt,
Und wenn es Stein und Beine friert;
Der Frost, der andre klappern läßt,
Der macht dich erst recht hart und fest –

Steh, Schneemann, steh!
Die Sonne kommt, Juchhe!
Jetzt wirst du erst recht lustig sein! – –
Was ist denn das? Was fällt dir ein?
Du leckst und triefst ohn‘ Unterlaß,
o Schneemann, Schneemann, was ist das?
Das schöne warme Sonnenlicht,
Der Menschen Lust erträgst du nicht?

Weh, Schneemann, weh!
Du bist doch nichts als Schnee!
Dein Kopf war dick, doch nichts darin,
Dein Leib war groß, kein Herz darin,
Und das, was andre fröhlich macht,
Hat dir, du Wicht, nur Leid gebracht.
Ich glaub‘, ich glaub‘, manch Menschenkind
Ist grade so wie du gesinnt:
Schnee, nichts als Schnee!
(Robert Reinick)

Meine Müdigkeit lässt auf noch nachfolgenden Regen schließen, zur Zeit aber ist es sternenklar und diese Winterhimmel liebe ich.

Später werde ich dann doch reichlich Kunstlicht benötigen, meine Strickwerke machen Fortschritte, nur die schwarze Wolle und Halbpatentmuster waren unangenehm bei den Lichtverhältnissen.