05.12.18

Man nehme -

oder Frau sucht eine große Rührschüssel, plane viel Zeit ein und backe Neujahrskuchen nach einem alten Rezept.

Was folgt?
Die Suche nach Dosen um die Röllchen gut zu verschließen.
Danach die gründliche Reinigung der Küche und um den *Duft* aus den Poren, Haaren und Kleidung zu bekommen, große Wäsche.

Und los...
Auf der Post ist meine Päckchengröße ausverkauft, beim Einkauf vergesse ich die Muskatnüsse (zwingend notwendig, mir fehlt bei der geriebenen aus der Dose der Geschmack, Fehlkauf),
im Treppenhaus gibt es keine Steckdose, Kerzen mit Batteriebetrieb beleuchten meine adventliche Rennerei.

Wind gab es auch wieder, nochmals in den Garten um der Amsel die Laubblätter vom Rasen zu stehlen, unter Geschimpfe. Wenn der Tag hell wird sehe ich ihre Arbeit, von den Beeten die einzeln begutachteten Blätter wieder auf dem Rasen...
Was soll sie sonst auch machen?
Ich spendiere ihr nur Nahrungsergänzungskörner ;).
Alles übrige an Gartenbevölkerung ist auf Sonnenblumenkerne aus, der kleine Igel hat sich zum Winterschlaf zurückgezogen und alle Katzen aus der Nachbarschaft lieben meine trockene Gartenerde, grrrr…
Keine Nacktschnecken :) ;)!

Wunderbare Adventszeit!

Kommentare:

  1. Liebe Kelly, sei herzlich gegrüßt.
    Du bist ja ein "fleißiges Bienchen". Backen tue ich nicht. Der jüngere Sohn fährt Weihnachten mit der Frau zu seinen Schwiegereltern nach Rheinland/Pfalz, Odenbach. Silvester sind Männe und ich allein zu Haus.
    Der Ältere Sohn hat SchwieMu Weihnachten zu Gast. Silvester feiert er im Freundeskreis bei sich.
    Es ist mir ganz Recht so,denn mit Männe mag ich keine große Aktion mehr.
    Kein Licht im Treppenhaus, sehr ungewöhnlich.
    Wer von euch Beiden hat den längeren Atem? Die Amsel oder Du?
    Deine Gartenerde ist wohl der Katzen ihr Naturklo?
    Der jüngere Sohn hat wieder ein Katzenpärchen, Geschwistermädchen, sind schon 10 Jahre, haben rotes Fell. Werde sie Weihnachten, wenn Sohnemann mit Frau verreist sind, täglich füttern.
    Alles Gute, tschüssi Brigitte.

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    1. Liebe Brigitte,
      das große Thema wer ist wann zu Weihnachten wo!?
      Nach all den Feiern und Vorbereitungen wäre mir das Weihnachtsfest im kleinen Kreis am liebsten, abwarten.
      Rote Glückskatzen füttern ist eine schöne Aufgabe, hoffen wir auf freie Wege und Straßen.
      Das Treppenhaus ist natürlich beleuchtet, lediglich fehlt der Stromanschluss um zusätzliche Lichterketten anzuschließen.
      Versuchen wir das Mögliche und Unmögliche :).
      LG

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  2. Krüllkuchen... oberlecker!
    Das Eisen ist auf dem Regal schon nach vorne gewandert.
    Und da ich in diesem Jahr eigentlich keine wichtigen Termine mehr habe, kommt mir ständig irgendwas dazwischen. Die 80jährige Nachbarin von nebenan, deren Heizung nicht warm wird. Weil zu viel Luft drin war.
    Und die junge, etwas behinderte Nachbarin, die die Behördenpost nicht versteht. Und sich ärgert, dass für manche "Fachkräfte", - ungelernt in wichtige Positionen gerutscht, weil die halbe Verwandtschaft in der Einrichtung arbeitet - Behinderung mit "doof" gleichgesetzt ist. Unglaublich. Aber leider wahr.
    LG

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    1. Moin Gisela,
      oftmals lobe ich die festen Arbeitszeiten mit Gehalt, fast alles andere wird nicht respektiert. Die Filzokratie, das Ausnutzen von Firmeneigentum mit gegenseitiger Duldung und andere Spielarten der *heutigen Gesellschaft* haben mit Moral und Anstand nichts zu tun.

      Ein Rückzug ins Private ist verständlich und deine Hilfsbereitschaft hat sich herumgesprochen. *grins*
      Bei mir dachten viele ich wäre die bezahlte Sozialarbeiterin der Gemeinde...

      Auch ein schlechter Ruf verpflichtet ;)!!

      Fröhliche Nikolausgrüße!

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    2. Moin liebe kelly!
      Mein Sohn sagte mal, dass auf meiner Stirn, sichtbar für Hilfsbedürftige, "sprich mich an" geschrieben steht.
      LG

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  3. Schöner kann die Adventszeit nicht sein, wie von dir beschrieben, liebe Kelly. So herrlich normal und gemütlich, hach, wie ich das mag.
    Zu deinem pfeifenrauchenden Ofen-Großvater hab ich die passende Großmutter mit der dampfenden Teekanne in der Hand. Ein Neuerwerb, obwohl ich doch nicht mehr wollte ... pssssst.

    Neujahrskuchen kenne ich noch gar nicht. Da muss ich mich mal schlau machen.
    Gutes Gelingen weiterhin ...
    wünscht dir mit lieben Abendgrüßen
    Andrea

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    1. Liebe Andrea,
      dabei herrscht hier ein gefühlsmäßiges Chaos.
      Heute gibt es eine Pause, eine geplante Zeit vor dem Fernseher, Biathlon.
      Vorsichtshalber vorgekocht, falls...

      Die besagten Neujahrskuchen nennen sich im Dr.Oetker Kochbuch: Eiserkuchen.
      Meine sind so zart und zerbrechlich und nicht zum Versand geeignet, leider.

      Die Holzschnitzarbeiten sind aus den 70ern, immer im Wechsel gegen Kaffee, Schokolade und ähnliches, wurde *Bückware* genannt von einer inzwischen verstorbenen guten Bekannten.
      Frische Morgengrüße zurück!

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    2. Guten Morgen, liebe Kelly,

      ja, das meinte ich ja, dieses ganz normale Chaos, wie ich es auch aus dieser Zeit kenne. Viele machen sich ja die Mühe gar mcht mehr und fühlen sich dennoch total gestresst. Keine Ahnung, was da schief läuft.

      Danke, nach dem Eiserkuchen werde ich schauen. Im Moment bin ich gut versorgt ... Stollen und Apfelbrot.

      Meine Erzgebirgische Volkskunstsammlung ist auch beträchtlich. Danach bücken musste ich mich bei den meisten nicht mehr, die kamen ab den 80ern und 90ern dazu.

      Viel Spaß heute bei der Pause und ein schönes 2. Adventswochenende!

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  4. Chaos wie wohl bei fast jedem. Ich wollte gestern meine Weihnachtspost auf dem Postamt abgeben. Da bemerkte ich, dass die Briefe sich öffneten, der Kleber nicht hielt. Kein Klebestift im Geschäft zu bekommen, also mit nach Hause genommen, neu verklebt und zum Briefkasten gelaufen.
    Unterwegs den Einkaufszettel verloren, dann stand ich im Supermarkt und musste meinen Grips anstrengen. Nichts vergessen :-)
    Liebe Grüße von Kerstin.

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