08.11.18

So oder so - Sekt oder Selters!

Vorgestern auf dem Weg zum Bahnhof - Nebel!
Auf dem Anzeigeband: Verspätung, da ich aber zu früh war bekam ich den früheren Zug, 
wegen der Verspätung. ;)
Arbeiten fanden am Fahrkartenautomaten statt, gut vorbereitet hatte ich ein Ticket,
der grüne Punkt am Stempelautomaten signalisierte alles in Ordnung,
haha - Schlitz war verstopft, Freifahrt.

So mit war ich recht früh in der Großstadt und das Gewühle hielt sich in Grenzen.
Viel gesehen, erledigt und abgehakt!
Trotzdem behaupte ich:
Lieber einen ganzen Tag auf dem Feld und Kartoffeln aufsuchen, es ist nicht so anstrengend.

Vor der Rückfahrt dann auf dem Bahnhofsvorplatz eine große Menschenmenge und erstaunt sah ich die Bedürftigkeit von Menschen, in langen Reihen standen sie an, bei den

Die Winterkirche der Liebfrauenkirche war mir bekannt, es gibt die Bahnhofsmission und wir hatten erst Monatsanfang...
Bedrückend und mein Falafel-Rollo für 3€ wurde zum Luxus.

Gestern nun Sonnenschein und nach weiteren notwendigen Besorgungen die Erholung, Ruhe und Zufriedenheit.

Kommentare:

  1. Liebe Kelly, herzliche Grüße. es macht mich auch betroffen und bin erstaunt, wie viele Menschen bedürftig sind.Ich denke da an Frank Zander seine Weihnachtsfeier. Gern würde ich mit Essen helfen, aber eine Mahlzeit wurde öfters ausgeschlagen und Geld gebe ich nicht. Hundefutter gab ich auch schon.
    Die Verspätungen sind immer ärgerlich, denn Anschlüsse klappen dann ja auch nicht, aber diesmal hattest Du Glück.
    Ja, wer ländlich wohnt, dem ist das Stadtgewusel zu unruhig.
    Notwendige Einkäufe und mal umschauen, was in den Geschäften angeboten wird, muß doch auch mal sein. Internet-Einkäufe möchte ich nicht immer machen. Bin gern im Einkaufscenter, wo sich viele verschiedene Geschäfte befinden und es reichlich zu gucken gibt.
    Hier ist Sonnenschein,leichte Bewölkung und 12 Grad.
    Einen schönen Tag wünscht Dir, Brigitte

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    1. Danke, liebe Brigitte.
      Ich war förmlich erschlagen von den vielen Eindrücken, dem Lärm und Leuten,
      froh und glücklich wieder in der Pampa zu sein.
      In unserer Kleinstadt soll heute *Licht für Menschlichkeit* leuchten, da werde ich dann Farbe bekennen und dabei sein.

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  2. Moin liebe kelly,
    Suppenengel... schon der Name ist gut.
    Traurig, dass so etwas in unserem Land notwendig ist.

    Hier war es gestern und heute viel zu warm für die Jahreszeit. Gestern bin ich durch Limburg gelaufen, heute durch meine Stadt. Die tollen Farben im Arboretum des Kurpaarks locken.
    Die Winterklamotten wurden fürs Erste wieder verbannt und durch leichte Übergangskleidung ersetzt.

    Diese ständigen Verspätungen bei der Bahn sind nervig. Vor ein paar Tagen war ich in Koblenz, da wurden sämtliche Intercityzüge mit mindestens einer Stunde Verspätung in der Anzeige angekündigt. Kaum ein Regionalzug fuhr pünktlich. Bei der Rückfahrt hatte auch ich Glück und erwischte den vorherigen Zug, der 35 Minuten Verspätung hatte.
    Der Güterverkehr rollt offensichtlich reibungslos und in einer nie gesehenen Menge. Das, was auf dem Rhein nicht transportiert werden kann, fährt jetzt wohl in uralten Waggons auf der Schiene.
    Da trauert man den vor Jahren dem Verfall preisgegeben Güterbahnhöfen und -Gleisen nach.
    Das nächste Problem sind die Blätter auf den Gleisen. Es gibt offensichtlich keine Gleisarbeiter mehr, die das Gleisbett in Ordnung halten.
    Mich würde mal interessieren, um wie viele Leute das aktive Personal eingespart und der Wasserkopf erweitert wurde. Seit der Privatisierung.
    LG

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    1. Moin Gisela,
      Der Güterverkehr hat Vorrang, angeblich gibt es Verträge mit Konventionalstrafen. Über den und andere unfähige Wasserköpfe hab aufgehört mich zu ärgern.
      Hier und heute in OHZ soll ein *Licht für Menschlichkeit* leuchten, ob und wer sich zeigt oder mehr nach dem altrömischen Brot und Spiele die Augen verschließt wird sich ergeben...

      LG Kelly

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  3. Liebe Kelly,
    das machst du ganz richtig, dass du dich nicht so permanent über die Ungerechtigkeiten bzw. Ungereimtheiten in unserer Welt, egal ob Armut oder Sonstiges, ärgerst. Mich stimmt das auch unsagbar traurig, aber Mitleid hilft ja nicht, sondern man macht sich bloß selber kaputt. Und die Suppenküchen halte ich auch bloß für einen Tropfen auf den heißen Stein - ich bin dermaßen von all den Politkern enttäuscht, welche keine humane Lösungen für die Schwachen und Schwächsten in unserer Gesellschaft parat haben.
    LG Gerda


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    1. Moin Gerda,
      das Gefühl der Hilflosigkeit ist für mich entsetzlich, das plötzlich krasse Bewusstwerden vom Verlust der menschlichen Werte.
      Es sind keine Einzelfälle mehr, die kenne ich von langer ehrenamtlicher Tätigkeit, es ist höchste Zeit für ein Umdenken innerhalb der Gesellschaft.
      Die Politiker sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, mit ihrem Bild in der Öffentlichkeit, da baue ich nicht drauf.
      Wir Alle sind gefordert., Sonntagsreden ändern nichts...
      Hab herzlichen Dank, liebe Gerda!

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  4. So neblig und grau sah es heut früh hier in der Aue aus und ich dachte: so ist November!
    Gleich in der Nähe gibt es hier für Bedürftige die "Tafel" und immer, wenn ich zufällig da vorbei komme hoffe ich, dass ich niemals da anstehen muss.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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    1. Liebe Kerstin,
      die Tafel und Wärmestube ist bei mir um die Ecke und täglich sehe ich das Unrecht, bei allem Verständnis und guten Willen bringt es nichts...
      Es werden Lebensmittel vor dem Verderb bewahrt, nur wie und für wen?
      Es profitiert wer? Die Märkte und Discounter wegen der Entsorgung.
      Irgendwie geht alles am eigentlichen Bedarf vorbei...

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  5. Liebe Kelly, ich schicke Dir einen herzlichen Wochenendgruß und wünsche nochmals ein schönes, sonniges Wochenende. Heute wars schon recht novembrig, weil trübe und neblig. Mit bis zu 10 Grad war es noch nicht unangenehm.
    Alles Gute, tschüssi Brigitte.

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    1. Moin Brigitte,
      trotz Zuspruch und Rückenhalt bei der Lichterkette gestern bin ich heute mutlos und traurig bei den/dem Gedanken an die Zukunft.
      Sobald es heller wird hoffe ich auf meine Kraft und den Elan für das Novemberwochenende...
      Alles Gute für dich, hab Dank!

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