20.07.17

Spaziergang

mit Korb und Messer.
Gestern holte mich die Tagesaktualität ein und nun hoffe ich auf die Abrundung oder Vollendung...



Also - das Getreidefeld am Haus *umme Ecke* und die Sportanlagen hinter der Unterführung, vorbei an vielen müden Hunden und ebenso müden Leinenhaltern, dort hatte ich Feldblumen gesehen.






Nein nicht die Kratzdisteln,  die Gartenhandschuhe werden für das Einsammeln der Nacktschnecken gebraucht. Ob nun dort die besagte Getreidezüchtung Triticale wächst hat sich mir noch nicht erschlossen.


und ob nun das Stückchen zwischen den Feldern und den Sport- und Spielplätzen der Stadt oder dem Sportverein, eventuell dem NABU gehört ist mir auch nicht bekannt!?
Dort wuselte, summte und brummte es jedenfalls...
Mein Augenmerk war vor den Füßen um unliebsame Begegnungen zu vermeiden.
Meine deportierten Freunde vom letzten Jahr sah ich dann auch wieder.

Bis zum Maisfeld musste ich um meine Schnittblumen (mein Vater hatte die Bezeichnung *böse Blumen* dafür) zu bekommen.
Benennen kann ich:

Schafgarbe, Kornblumenaster,  Zaunwinde, Rainfarn und Saatwucherblume...






Kommentare:

  1. Moin liebe Kelly,
    das sind wunderschöne Bilder geworden :-). Sei weiter vorsichtig mit Deinem Fuss - ich kenne das auch als "HansguckindieLuft" - heute habe ich den Weg vor mir immer im Blick. Hier war gestern abend wieder schweres Gewitter und die Luft ist immer noch schwül.
    LG Helga

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    1. Moin Helga,
      für den Donner hab ich den Dämpfer (Kopfhörer) und schon ist es nicht so gewaltig...
      Am Nachmittag schaue ich anderen beim Schwitzen zu und alle Aktivitäten werden am Morgen erledigt.
      LG Kelly

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  2. Liebe Kelly,
    vielen Dank für Deinen Besuch bei mir :-). Meiner Lucky geht es übrigens wieder gut und sie tobt durch den Garten wie eh und je. Nur heute war sie etwas sauer, denn heute nacht gab es ein heftiges Gewitter, und als ich sie heute raus ließ, fing es gerade wieder zu regnen an. Da war sie gleich wieder da ;-).
    Das Gedicht, das Du in Deinem vorigen Beitrag zitierst, kenne ich auch. Ja, gerade die Feldblumen liebe ich so sehr. Und gerade vom sogenannten Unkraut darf Vieles in meinem Garten wachsen. Da wachsen und blühen Karde und Disteln, allerdings neben dem Weg mussten diese weg. Aber es wachsen immer noch genügend davon, um Bienen und anderen Insekten viel Freude zu machen :-).
    Die gelben Blumen auf Deinem Bild sehen wie die Färberkamille aus, die ich auch in meinem Garten habe. Seit ich mal eine Wildblumenmischung angesät hatte, kommt diese immer wieder mit ihren leuchtend gelben Blüten. Echt schön!
    Rainfarn habe ich leider nicht, aber Schafgarbe hat sich auch in meinem Hausgarten angesiedelt.
    Vielleicht schreibe ich auch darüber. Leider kostet jeder Beitrag auch Zeit. Bilder habe ich ja schon genügend gemacht, aber es muss noch geschrieben und veröffentlicht werden - und da hapert es schon sehr lange bei mir :-(
    Ich lasse Dir liebe Grüße da und wünsche Dir das Beste.
    Irmgard

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    1. Liebe Irmgard,
      über Lucky hatte ich bereits bei dir gelesen, erstaunlich ihre Kraft...
      Der Feldblumenstrauß hält nicht lange, war aber wunderschön. Ob Färberkamille dabei war kann ich nicht sagen, Kamille hab ich hier noch nicht gefunden, die gab es in meinen früheren Wohnorten reichlich, es kommt auf den Boden an.
      Aus meiner Wildblumenmischung hatte sich die Margerite gut durchgesetzt.
      Hab herzlichen Dank und ich wünsche dir eine gute Zeit!

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    2. Vielen Dank, liebe Kelly, für Deinen Besuch bei mir :-). Ja, Lucky ist zwar klein, aber extrem wendig und ziemlich kräftig, wenn sie etwas nicht will. Sie kraxelt ja auch die schmalsten Bäume hoch und runter.
      Das letzte Deiner Bilder sieht mir eben sehr mit den schönen gelben Blüten nach der Färberkamille aus - hier schön abgebildet:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Färberkamille
      Die Margerite ist leider nicht in meinem Garten, obwohl sie im Nachbargarten ein großes Feld besetzt hat. Mag wohl meinen Boden nicht ;-)
      Aber die Hundskamille blüht auch in meinem Garten, die Pflänzchen bekam ich von einer anderen Gartlerin. Wir tauschten einige unserer Pflänzchen :-)
      Feldblumen gibt es leider gar nicht mehr viele hier, wenigstens nicht auf freiem Feld. Hier wird viel zu viel Gift gespritzt, da haben "Unkräuter" wenig Chancen.
      Liebe Grüße auch an Dich, Irmgard

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    3. Nun hab ich nochmals verglichen, die Saatwucherblume hat das Blattgrün nicht so fein gefiedert wie die Färberkamille. Die von der genannte war mir bisher nicht bekannt, Danke!

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  3. Es summt und brummt, das ist gut so. Manchmal gibt es auch eine größere Anzahl von Vögelchen zu sehen und es läßt sich hin und wieder ein grüner Gast (Grünspecht)sehen. Schlecht für uns Menschen, wenn diese Herrschaften eines Tages nicht mehr da sind.
    Salut
    Helmut

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    1. Sollte das Gleichgewicht in der Natur gänzlich zerstört werden, ja dann...
      Dem Wohnortwechsel hatte ich einiges zugeschrieben, von der Marsch auf die Geest und klar ist dort die Botanik anders, dazu der Alltag mit seinen Veränderungen - es fehlte die Aufmerksamkeit.
      LG Kelly

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  4. Wenn man genau hinschaut, hat die Natur vieles zu bieten. Gut, auf Nacktschnecken kann ich gut verzichten aber wer weiß,vielleicht haben die ja doch einen Nutzen für ein Mitgeschöpf. Die "bösen Blumen" mögen ein Ackerunkraut sein doch wenigstens sind sie was fürs Auge. Ich kenne sie von den hiesigen Äckern auch. Habe mich schon immer gefragt, was das wohl für ein Kräutlein sein mag.
    LG Christiane

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    1. Moin Christiane,
      was unseren Altvorderen noch bekannt in dem Zusammenwirken in der Natur war muss ich mir noch manchmal erschließen. Wettervorboten, der Ruf von Vögel, Pflanzen und Wild- Nutz- und Haustiere, alles konnte ich erfragen, sie waren näher an der Natur und das Wissen wurde plastischer vermittelt als Google es kann.
      Ich erinnere mich noch an eine Diskussion über das Aussehen von Schlangen, ich hielt mich an die Abbildung im Realienbuch und mein Vater sagte ganz ruhig *sie passen sich der Umgebung farblich an*.
      Wie weit sie die Natur uns anpasst oder wir lernen mit der Natur zu leben - abwarten.
      LG Kelly

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  5. Müde - das sind wir auch. Von der Hitze. Die Katzen liegen lang, Hund auch. Und ich erst! Nichts geht mehr, ich kann diese extreme Hitze und Schwüle nicht ertragen. Daher war es nun auch still bei mir im Blog. Keine Kraft, keine Lust. Nun warten wir auf den angekündigten Regen, wenn auch mit Sturm und Hagel.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

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    1. Liebe Kerstin, es ist die Sommerurlaubszeit, Siesta im Süden und wir müssen uns dem anpassen.
      Hier im Norden ist es noch angenehm und den Sonnenbrand bekomme ich nur durch das Radeln, bei Fahrtwind spüre ich die Hitze nicht. In der glücklichen Lage mir den Tag einteilen zu können grüße ich herzlich - frisch und ausgeruht!

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  6. Schöne Naturfotos hast du gemacht, liebe Kelly, da schließe ich mich meinen Vorkommentatoren an. Besonders auch Helmut mit seinen Grünspecht Gast, ich hab mich heut Abend an ein Amselchen erfreut :).
    Wünsche dir einen schönen Abend!
    Liebe Grüße
    Gerda

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    1. Die Amsel hat schon Hausrecht bei mir ;)!
      Moin Gerda,
      an erstaunte und fragende Blicke hab ich mich gewöhnt wenn ich mit der Kamera durch die Gegend laufe, ohne kommerzielle Ziele, ohne Auftrag.
      Es ist die Freude an der Schönheit der Natur!
      LG Kelly

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  7. Schöne Fotos hast du von deinem Lauf mitgebracht, liebe Kelly. Ich schaue auch immer ganz fasziniert zu, wenn sich so viel reges Leben da tummelt.
    Ja, der eine hat seine Freude an diesen Dingen und der andere schimpft darüber. So ist es ja leider oft.

    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

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    1. Moin Uschi,
      es ergeben sich immer neue Sichtweisen und Fragen und mitunter auch kleine Unterhaltungen.
      Hier in den Siedlungsstraßen bin ich über Laubsauger, Gift- und *Unkrautspritzen*, Motorsägen und ähnliches erstaunt, ein Wettbewerb an elektrischen Hilfen für was?
      Ganze Äcker wurden vor Jahren noch manuell in Ordnung gehalten, das gesunde Mittelmaß ging verloren. Was spricht gegen einen Straßenbesen frag ich mich oft...
      Überall - so und so!
      ;) LG Kelly

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    2. Liebe Kelly,
      hier muss ich auch noch meinen "Senf" dazu geben. Noch schlimmer als Laubsauger, die ja auch die Insekten mit einsaugen, finde ich ja die Laubbläser (umschaltbar von Sauger auf Bläser). Das ist für mich einfach Hirnrissigkeit in Reinform.
      Und das exzessive Spritzen von Unkrautvernichter hier im Dorf, sogar von Privatleuten, ich bin da quasi umzingelt, macht mich noch ganz kirre :-(

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    3. So ist es, speziell der Laubbläser unseres Hausmeisters nervt, am einfachsten in Richtung *Badmeingarten*!
      Das verbringe ich in eine schwer einsehbare Ecke für den Igel und Co.
      Könnten nicht all die Gesundheitsapostel endlich mal die gesunde Bewegung beim Fegen, Hacken usw. propagandieren, außerdem die Gewichtsreduzierung als angenehmen Nebeneffekt! DANKE!

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  8. Liebe Kelly,

    müde Hunde und Leinenhalter, da mußte ich gerade sehr grinsen ;) Die Wärme macht bei uns ganz viel Müdigkeit. Und unser Hund legt erst los, wenn er keine Leine mehr spürt. Dann geht's auf Apfelsuche. Das kennen wir ja noch von früher ;) wie sich die Dinge gleichen ..oder wiederholen.

    Ich finde auch - nette Bemerkungen zu einem Hund (oder sonstigem) sind doch völlig okay. Nur eben das Negative ..muss nicht sein.

    Deine Bilder sind wunderschön. Und warum muss es immer ein kommerzielles Ziel sein .. Ich liebe es auch, die Schönheit der Natur zu fotografieren.

    Neulich im Wald - ganz viel Schafgarbe und übersät mit - Wespen! Habe noch nie so viele Wespen auf Blüten gesehen. Da ich Respekt vor ihnen habe, bin ich schnell weitergegangen ;)

    Ich wünsche dir ein rundum schönes Wochenende,
    ganz liebe Grüße zu dir,
    Birgit

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    1. Liebe Birgit,
      kaum klart es auf - bessert sich die Laune bei Mensch und Tier. Ich bemerke es unterwegs beim *grüßen*...
      Gestern hatten wir einen Sonnensommertag, heute wieder grau und trüb mit Schnecken, aber auch eine Horde hungriger Vögel am Futterplatz.
      Hab herzlichen Dank und liebe Grüße zurück!

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  9. Schöne Fotos, liebe kelly!
    Seit die Landwirte für Brachland Geld bekommen, wird es an den Rindern der Felder wieder bunter. Früher gab es doch kein Kornfeld ohne Kornblumen, Kamille und Mohn.

    Hier hat es zwar geregnet, doch die hohe Luftfeuchtigkeit ist nervig. Früher hatten wir ganz sicher auch 30 Grad und mehr. Aber anders. Oder empfindet man das nur im Alter so?

    Schönes Wochenende!
    Wir fahren Sonntag weg. Erst 3 Tage in die Fränkische Schweiz, weil es uns da Ostern schon so gut gefallen hat und wir das Eine oder Andere gern ohne Schnee sehen möchten.
    Und dann geht's in die Wachau. Klimazone, wie ich gelesen habe. Hoffentlich nicht noch heißer als hier.
    LG

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    1. *Grins*,
      Liebe Gisela,
      Subventionen und zum Dank Mutti wählen...
      Trotzdem ist es erfreulich die bunten Feldränder zu sehen.
      Schwüle und pralle Sonne war noch nie meins, ich versuche körperliche Aktivitäten in die frühen Stunden des Tages zu legen, es ist dann draußen und ich auch: frisch!
      Achja, das Land der Franken - Pottenstein, Gößweinstein (wenn ich es nach vielen Jahren noch richtig in Erinnerung habe), der Schimmel in den Ausmalungen der Kirchen, der besagte mit dem fixierenden Blick. Unsere Urlaube in Thierstein (Sechsämterland) endeten immer mit einer Empfehlung für das nächste Jahr, die *heilige Theres*, die *Luisenburg* mit den Schauspielen, Fabrikverkauf von Hutschenreuther und Rosenthal, usw...
      Hab es fein und komm gesund wieder!
      LG Kelly

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  10. Ja, die wenigen Futterstellen sind immer gut besetzt, das konnte ich auch feststellen.
    Schön sind deine Fotos, liebe Kelly. Für solche Ausflüge bin ich immer zu haben.

    Ich wünsch dir ein wunderschönes Wochenende
    und grüße dich lieb,
    Andrea

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    1. Ein erholsames WE wünsche ich dir liebe Andrea, etwas besonders schönes als Belohnung!
      Dein Befinden kann ich nachfühlen, für mich war es ein ganzes Jahr damals und ich bin immer noch in der Erholungsphase...
      LG Kelly

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