07.04.17

Die Ortsnamen

der letzten Rundfahrt sind mir vertraut, die Bedeutung hab ich nie hinterfragt...
Doch nun wurde ich aufmerksam, meine erste Überraschung in der norddeutschen Tiefebene gibt es *Berge*:
Hülseberg und Hambergen!

Ansiedlungen auf einer Anhöhe oder an einem Berg.
Den Goldberg gibt es in Hülseberg, nicht von ungefähr ist die Bezeichnung, unter wissenschaftlicher Leitung wurde dort gegraben und angeblich nichts (mehr) gefunden.
Ein alter Heerweg führt an Hülseberg und Ohlenstedt vorbei.
Die erste Silbe *Hülse* kommt von dem reichlichen Vorkommen der Hülsen (alter Name für Ilex).
Ham ist wiederum plattdeutsch für ein Stück Weideland.

Ohlenstedt - Alte Stätte!
In Norddeutschland von altnord. „stada“ in schon mittelalterlich überlieferten Ortsnamen (zunächst) lediglich Stätte. Die erste nachweisliche Erwähnung von Ohlenstedt ist durch eine Urkunde vom 13. März 1139 belegt.

Begriff Garlstedt stammt vermutlich von Garleff ab, einem germanischen Stammesältesten.

Osterholz-Scharmbeck liegt im Westen auf einem Geestrücken, in der *Langen Heide* bis auf eine Höhe von 48 m ü. NN.
Die Langen Heide (ich weiß aus Erzählungen von Schafhaltung dort) ist das Qellgebiet der Hamme, der Drepte, der Wienbeck, der Schönebecker Aue und dem Scharmbecker Bach.

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